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17.08. | 20 Uhr | Konzert „3d summer tour“

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In Anbetracht unserer Selbstaufgabe in zwei Wochen freut es uns ganz ungemein, noch einmal ein Konzert (inklusive Lesung) ankündigen zu dürfen – zumal es ein gar so schönes ist. Es performen Language Arts, Nu Jork Fackin Zitti und Lydia Meier im Zuge ihrer „3d summer tour“, die sie quer durch die deutschen Lande geführt hat und die sie bei uns ausklingen lassen.

Kommt und staunt, gegebenenfalls ein letztes Mal!

Zum Reinhören:

Language Arts: https://vimeo.com/60986177

Nu Jork Fackin Zitti: http://www.youtube.com/watch?v=w2V_14IntqY

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07.05. | 18 Uhr | Veröffentlichung der Zeitschrift „LEERSTELLE“

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Liebe Freunde,

wir öffnen unsere Herzen und Räumlichkeiten für die Veröffentlichung der Zeitschrift LEERSTELLE. Diese behandelt ein Thema, das nicht länger unter die abgezogenen Dielen gekehrt werden darf und nicht nur die indigene Bevölkerung Neuköllns persönlich zu interessieren hat. Nämlich: Das Verhältnis urbaner Veränderungsprozesse und Kunst.

Der Herausgeber Johannes Franz wird ausnahmsweise auf unterbezahlte Gehilfen verzichten und höchstpersönlich hinter der Theke des von interessierten Käufern zu imaginierenden Zeitungskiosks stehen.

„Ein Blatt, das sich den scheinbar verhandelten Begriffen annähern und diese befragen will.“ — Harry Gerlach

Mit Bar. Buffet.

Beiträge von: von Tom Dziomba, Johannes Franz, Irene Grabherr, Nea Gumprecht, Kenneth Hujer, Thomas Kerekes, Thomas Köck, Marlene Maier, Michael Simku, Linus Riepler, Michael Rockel + Verena Schöttmer, Anne Vogelpohl, André Wnendt, Felix Wolf

19.04. | 20 Uhr | Konzert Iida Umpikuja

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„Iida Umpikuja is a finnish punkfolkpop singer-songwriter currently staying in Berlin. Her songs are funny and sad stories about young womans life and love, sang in finnish language. Iida released her first album two years ago and is at the moment working on a new album.“

Listen: myspace.com/iidaumpikuja
Look: http://www.youtube.com/watch?v=gymZ3J1UcRc

12.04. | 19:30 | Raise a Glass for Stéphane Hessel (1917, Berlin – 2013, Paris)

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What Was The European Union? Part 2

Following last June’s event at General Public marking elections in Greece, Jeremiah Day, Fred Dewey, and Wolfgang Heuer offer a second evening of constructive intervention around core, founding principles of the European Project and in particular how they have been affected by „the crisis.“
 
Tonight, we gather to raise a glass to Stéphane Hessel, who passed away after achieving unprecedented fame for publication, in his ’90s, of the best-selling pamphlet Indignez-Vouz! Addressed to youth, the pamphlet is a call for outrage, boldly linking the original goals and passions of the French and European Resistance to current dissatisfactions over neoliberalism, the economic model, injustice, and the destruction of social and political protections.
 
Hessel’s biography is intertwined with central events of the last hundred years. A Jew born in Berlin in 1917, Hessel escaped a POW camp during the war to join the French Resistance, signed the Universal Declaration of Human Rights, and helped inspire a constellation of activities on multiple continents, from the Indignado movement in Spain to what came to be known as „Occupy.“ Hessel fought for politics, a shared human possibility, and a different Europe and world. What does his extraordinary courage mean?
 
Over drinks, in discussion and informal presentations, we’ll toast Hessel and discuss what is left in the wake of his passing. With Europe’s founding principles, born in the Resistance—of „economic and social democracy,“ a balanced, federal Europe, and „the public interest“—under assault by financial agents and political leaders, what might the „crisis“ mean for Europe, for peace, and for our shared future?

Jeremiah Day graduated from the art department of the University of California at Los Angeles in 1997 and lived and worked in Los Angeles until moving to Europe in 2003 to attend the Rijksakademie.  His work has been shown recently by the Stedeljik Museum, Amsterdam, the Museum for Cycladic Art, Athens, and Essays and Observations, Berlin.
 

For much of 2011-12, Fred Dewey conducted an open working group on the works of Hannah Arendt at Berlin’s General Public. While in Los Angeles, he helped place self-governing councils on the city charter and, for fifteen years, ran the cultural public space Beyond Baroque. He is a writer, teacher, publisher, editor, critic, activist, and thinker. The School of Public Life, a book of interventions, is forthcoming from doormats/errant bodies.

Wolfgang Heuer teaches political philosophy at Free University, Berlin, Founder of HannahArendt.net – A Journal of Political Thinking, and co-curator of the Hannah Arendt Denkraum, Berlin 2006.

Attention!

Da der heute (Mi 20/03) gezeigte Film sehr lange dauert (Titel + Länge s.u.), beginnen wir ausnahmsweise bereits um 20 Uhr. Damit es nicht so spät wird, niemand während dieses Super-Films einnickert und alle zeitig in ihre Bettchen kommen.

Außerdem:

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06.03. – 10.04. Filmreihe: The Artists

 

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Moralisch ausgelaugt, organisatorisch verwahrlost und finanziell in Schieflage kehrt der KUNSTVEREIN bauer&ewald zu den Quellen seines Wirkens und Werdens zurück, der Kunst und den Künstlern. Da lässt sich viel nachdenken über (Selbst-)Inszenierungen von Künstleridentität und –biographie, Genderkram, Werkprozesse und natürlich das Wesen der Kunst schlechthin und überhaupt und darüber vergeht uns die Zeit und am Ende eines langen Abends kommt dann schon wieder ein neuer Morgen. Außerdem gleichwohl nichtsdestoweniger sind die Filme auch so sehr schön und schließlich sind wir auch kein universitäres Seminar, in dem alle immer zum furchtbar viel und tief Nachgrübeln gezwungen werden.

Und, am Ende, ist das doch das Allerwichtigste: Dass, wenn dereinst das ZK der CDU im Himmel sich berät und entscheidet über unser künftiges Geschick, da einer aufspringen wird, die Hand zur Faust und Feuer im Blick und schreit mit Furor: Nein Nein Nein! Ein universitäres Seminar, in dem alle immer zum furchtbar viel und tief Nachgrübeln gezwungen werden, das waren sie sicherlich nicht!

Insofern: Kommet zuhauf!

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Alle Filme Orginal mit Untertitel, Filmbeginn immer um 20.15 Uhr

Eintritt wie immer frei bei gewohnter temporärer Vereinsmitgliedschaft.

09.02. | 20.30 Uhr | Konzert Balkantonika

Balkanaktuell

 

Weil alles Gute auf der Welt mehrmals passieren sollte und Balkantonikas Konzert im letzten Jahr ausgesprochen gut war, wird es wieder geschehen:
Balkantonika spielt zu unserer großen Freude am Samstag, den 09.02. noch einmal ein Konzert im Bauer&Ewald,
um uns von neuem mit Cello und Akkordeon die Welt von Gipsy, Balkan und Klezmermusik zu entführen. Kommt vorbei und lasst euch verzaubern!

07.02. | 21 Uhr | Konzert anni K. [Gesang/Klavier/Bass/Percussion]

Josef_band

anni K. … das ist musik mit viel seele und poesie, eine bilderreiche reise zu wünschen und wirklichkeiten, vorbei an ironie, schmerz und kitschy stuff…
die drei berliner musiker annika hein – gesang, klavier -, joseph conrad – bass -und alex skoczowsky – percussion – bilden die band „anni K.“ und bahnen sich mit ihrer musik, die sich in keine der vielen genre-schubladen verstauen lässt, zahlreichen konzerten und konsequentem lachen einen weg durch die musikszene. ihre songs mit texten in deutsch, englisch und französisch erzählen geschichten vom leben, sie sind geprägt von emotionaler intensität und fordern vom zuhörer die bereitschaft zum nachdenken und mitfühlen. im märz 2009 erschien ihre erste cd, an einer zweiten wird gearbeitet.
„anni K.“ erschaffen in einer farbenreichen mischung aus jazz, pop, lyrik und durch den bewussten einsatz von live-elektronik emotionale momentaufnahmen und rennen, springen, fliegen mit kreativen und stimmigen arrangements durch die schwere und leichtigkeit des seins.


es ist das erstes Konzert im neuen Jahr. anni K und du? zum reinhören:

https://soundcloud.com/anni-k-1
www.annikahein.de
www.myspace.com/annikahein
www.facebook.com/pages/anni-K/124539564228350

Eintritt wie immer frei bei gewohnter temporärer Vereinsmitgliedschaft.

Zur feierlichen Wiedereröffnung am 9. Janaur: Le mépris (Godard 1963) um 20.30

Ce soir sur cet écran à 20:30 : Le mépris (Godard 1963)

Selbst wenn Sie sich entscheiden sollten, dass dieser Film Ihren Geschmack doch ganz und gar nicht trifft und dass Sie sowieso solange in der Ecke schmollen wollen, bis der ‚Der Hobbit‘ Teil 2 herausgekommen ist: Schauen Sie den Trailer an.

Denn er wird ihr Leben verändern!

14.12. | ab 20 Uhr | Feierliche Eröffnung des Naturkundemuseums bauer&ewald

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Jedermann ist herzlich eingeladen zur Eröffnung des Naturkundemuseums bauer&ewald. Bei einem Gläschen Bier lassen sich die verschiedenen Exponate bestaunen, Geordie Little begleitet die Veranstaltung um 21 Uhr mit einem kleinen musikalischen Programm. Es folgt das Gründungsmanifest:

 

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde der Naturkunde, liebe Neuköllner!

Mit pochenden Herzen dürfen wir zum heutigen Tage, dem 14.12.2012, die Umwandlung des Kunst- und Barraums bauer&ewald, der sich in den vergangenen Jahren durch den hohen Anspruch eines bunten und gemischten Programms und die integrative Kraft vielfältiger Kulturbemühungen durchaus einen Namen im Brandbezirk Neukölln gemacht hat, die Umwandlung also unseres Vereins in ein Naturkundemuseum von internationalem Format und, langfristig gesehen, globaler Geltung verkünden.

Freilich, ein Schritt ins Ungewisse, ein Wagnis, neue Pfade der Kulturarbeit zu beschreiten, die Zelte des Gewohnten abzubrechen, die Anker zu lichten, die Segel zu setzen, die Scheuklappen abzunehmen und neuen Ufern einen forschen(den) Blick zuzuwerfen. Auch stille Wasser sind nicht zu selten tief und Aufbrüche können leicht zu Abbrüchen geraten – so mancher fiel schon von seinem hohen Ross, wenn er sich erst daran versuchte, das Huftier genauer unter die Lupe zu nehmen. Sprechen wir es offen aus: Tier und Bier – geht das zusammen?

Allen Zweifeln zum Trotz möchten wir dem Chor der Nörgler ein entschlossenes: Ja, es geht! entgegenschmettern. Und wenn es uns heißen Schweiß und bittre Tränen kosten möge, so lautet doch unser Credo: Naturkunde – die Lehre von den Fischen, Insekten, Tieren, Pflanzen und was es sonst noch alles gibt – muss in den öffentlichen Raum re-integriert werden. Der Musealisierung der Natur muss mit einem Zeichen mutigen Protests begegnet werden.

Denn weiß denn das Kind unserer Zeit noch die Namen der Blumen, die seinen Schulweg säumen? Weiß es noch um die organische Beschaffenheit seines liebsten Spielgefährten, des Hundes? Ist es sich gewahr, dass Milch, Käse und Butter, seine basalen Speisen, aus dem Euter der Kuh unter schrecklichsten Qualen derselben hervorgepresst werden? Und hat es Kenntnis davon, dass auf freiem Felde der schlaue Fuchs des lieben Hasens Erzfeind ist, das schnelle Gnu dem grausamen Tiger zur Nahrung dient und Haifisch und Krokodil sich zu Wasser bis aufs Blut bekämpfen? Dass mit den Bäumen die Menschen sterben und manche Steine atmen können?

Wohl nicht. Mutter Natur, die große Nährerin, von der wir kommen und in deren Erdreich wir dereinst zurückgelangen, ist von den Apparatschiks, den Technokraten der Macht in einen hermetisch abgeriegelten Käfig eingesperrt worden – das staatliche Museum. Alimentiert und subventioniert steht es den Reichen und Mächtigen jederzeit zur Verfügung – der kleine Mann findet seinen Platz vor der Tür. Wer einsperrt, gehört selber eingesperrt. Und: Selig sind die Ausgesperrten. Denn ihnen gehört der öffentliche Raum.

Das was uns umgibt ist unsere Wirklichkeit, ist die Welt. Das Wissen um die Welt ist die Macht, sie zu verändern – erobern wir es uns zurück! Das Naturkundemuseum bauer&ewald hat weder Kosten noch Mühen gescheut, von jeder Tiergattung, jeder Pflanzen- und jeder Gesteinsart die wichtigste auszuwählen, zu suchen, zu sammeln, zu zeichnen, ggf. zu erlegen, und für jedermann öffentlich, unentgeltlich und in präparierter Form zugänglich zu machen.

Folgt uns. Denn hier fängt alles an. Auf dass es niemals enden möge!

Es grüßt beherzt und in großer Freude,

das Naturkundemuseum bauer&ewald