_20. okt | vernissage_maik teriete ‚fovea‘

von bauerundewald

Fovea

maik teriete spannt schwarze polyesterfäden und durchsichtige nylonfäden zu einer struktur an der decke der ausstellungsräume des bauer&ewalds. die stützenden nylonfäden sind nicht zu sehen, so dass die schwarzen fäden in der luft zu schweben scheinen. die formen greifen ineinander, bilden einzelne fragmente, die sich zu einer schwerelos wirkenden geometrischen struktur zusammenfügen. 

die installation nimmt zunächst zurückhaltend im eingangsraum ihren anfang, verdichtet sich im zwischenraum, um schließlich in einem kleineren hinteren raum zu ihrer größten intensität und dichte zu gelangen. durch die irritierenden, weil nicht sichtbaren fäden werden fragen bezüglich der scheinbaren schwerelosigkeit und materialität gestellt. diese hängen eng mit dem werk maik terietes zusammen. er untersucht in seinen arbeiten die visuelle und körperliche wahrnehmung. der name der installation weist darauf hin: er bezeichnet den bereich des schärfsten sehens im menschlichen auge. 

donnerstag ab 19 uhr

wir sind gespannt, seid es auch. 

 

 

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